01 118

Die Zweizylinder-Heißdampf-Schnellzuglokomotiven der Baureihe 01 mit der Achsfolge 2´C1´h2
wurden in einer Stückzahl von 231 + 10 Maschinen zwischen 1926 und 1937 gebaut (die 10 waren die
zunächst als mögliche Alternative gebauten Loks der BR 02 mit Vierzylinder-Verbundtriebwerken).
   
01 118 wurde 1934 von Krupp in Essen mit der Fabriknummer 1415 gebaut. Sie kam nach dem Krieg
zur Deutschen Reichsbahn, wo sie von Modernisierungen verschont blieb und später die Betriebs-
nummer 01 2118-6 bekam. Sie war bei der DR zuletzt in Saalfeld stationiert, als die Historische
Eisenbahn Frankfurt/Main die Lok 1981 übernahm. Ihr wurden in den 1990er-Jahren aufwendige
Aufarbeitungen zuteil. Seither wird sie bei vielen Sonderfahrten eingesetzt. Sie ist die einzige Lok
der Baureihe 01, die seit ihrer Indienststellung 1934 ununterbrochen betriebsfähig erhalten wurde.
   
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h (vorwärts).
Der Treib- und Kuppelraddurchmesser beträgt 2 m, der Laufraddurchmesser 1 m (vorn)
bzw. 1,25 m (hinten), die Länge über Puffer 23,94 m. Die Leistung beträgt 2240 PS, der
Kesselüberdruck der 170,6 t schweren dienstbereiten Lok beträgt 16 bar; die Kohlen- und
Wasservorräte betragen 10 t bzw. 34 m3.
   
Im Juli 2000 war 01 118 in Amstetten anzutreffen
   
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01 118 war im Oktober 2000 in der Pfalz im Plandampfeinsatz
   
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Im Mai 2002 war 01 118 bei der Ausfahrt aus Karlsruhe Hbf. zu sehen
   
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01 118 war im Oktober 2002 im Lahntal unterwegs
   
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Im Mai 2014 war 01 118 in und um Neustadt/Weinstr. im Einsatz
   
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